Dr. Philipp Lennert

Rechtsanwalt (D); europäischer Rechtsanwalt in Liechtenstein

Tel.: +423 231 13 03

Der Tätigkeitsbereich von Herrn Dr. Lennert umfasst die rechtliche Unterstützung von Privatpersonen und Unternehmern in Fragen der internationalen Vermögensnachfolgeplanung, der Steueroptimierung und des Vermögensschutzes. Für den diplomierten Treuhandexperten bildet hierbei die Beratung von familien- und gemeinnützigen Stiftungen und deren Begünstigten in Liechtenstein, Deutschland, Österreich und der Schweiz einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Im Fokus stehen dabei die Planung und Umsetzung struktureller Massnahmen in Abstimmung mit den zuständigen Aufsichtsbehörden und der Finanzverwaltung im In- und Ausland.

Im institutionellen Bereich berät Philipp Lennert Finanzdienstleister an den Finanzplätzen Liechtenstein, Schweiz und Deutschland bei regulatorischen Fragestellungen sowie bei Anpassungen des Geschäftsmodells.

Mandanten schätzen seine empathische Beratung und das gemeinsame Erarbeiten individueller Lösungen. Dabei übernimmt Herr Dr. Lennert oftmals die Rolle des Prozessmanagers und führt als strategischer Partner die Klienten und deren externe Berater durch die sich stellenden komplexen Aufgaben.

Als Stiftungsrat engagiert sich Dr. Philipp Lennert ehrenamtlich u.a. für verschiedene gemeinnützige Projekte.

Ausgewählte Kundenreferenzen und Projekte

Sprachen

Deutsch, Englisch

Berufliche Stationen

  • Geschäftsführer der liechtensteinischen Betriebsstätte der Flick Gocke Schaumburg Partnerschaft mbB (2014 – 2017)
  • Trust Advisor und Mitglied der Direktion der Kaiser Partner Trust Services Anstalt, Vaduz, Liechtenstein (2008 – 2014)
  • Assistent des CEO der Kaiser Partner Trust Services Anstalt, Vaduz, Liechtenstein (2007 – 2008)
  • Rechtsreferendar im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main (2004 – 2006)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter der European Business School Finanzakademie GmbH, Oestrich-Winkel (2000 – 2007)

Ausbildung

  • Lehrgang „Compliance für Finanzdienstleister“ bei der Akademie für Recht, Steuern und Wirtschaft, Wien (2017)
  • Zulassung als niedergelassener europäischer Rechtsanwalt bei der Liechtensteinischen Rechtsanwaltskammer (2015)

  • Diplomlehrgang „Treuhandwesen“ an der Universität Liechtenstein, Vaduz (2013)
  • Zertifizierung als CFP© in der Schweiz durch die Swiss Financial Planners Organisation (2010)
  • Kompaktstudium „Testamentsvollstreckung“ an der European Business School, Oestrich-Winkel (2007)
  • Fachanwaltskurs „Steuerrecht“ bei der Steuer- und Wirtschaftsakademie GmbH, Frankfurt (2007)
  • Zulassung als Rechtsanwalt bei der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main (2007)
  • Promotionsstudium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt (2004 – 2005)
  • Summer School: „Bank- und Kapitalmarktrecht“ am Institute for Law and Finance (ILF), Frankfurt 2005
  • Zertifizierung als CFP© in Deutschland durch den Financial Planning Standards Board (2003)
  • Postgraduales Master-Studium „Internationales und europäisches Wirtschaftsrecht“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt (2002-2003)
  • Intensivstudium „Estate Planning“ an der European Business School, Oestrich-Winkel (2003)
  • Studium der Rechtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt, der Hochschule St. Gallen, Schweiz sowie der Università degli studi di Milano, Italien (1997 – 2003)
  • Kontaktstudium „Finanzökonomie“ an der European Business School, Oestrich-Winkel (2000 – 2001)

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Mitgliedschaften

  • Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main
  • Liechtensteinische Rechtsanwaltskammer
  • FPSB Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.
  • Swiss Financial Planners Organization

Vorträge (Auswahl)

  • Liechtenstein: Update, Vortrag im Rahmen der FGS-DACHLI-Herbstveranstaltung 2017, Zürich
  • Marktzugang Deutschland – Regulatorischer Rahmen und Umsetzungsmodelle, Vortrag im Rahmen der FGS-DACHLI-Herbstveranstaltung 2016, Zürich

  • Die konkreten Auswirkungen von BEPS auf Liechtenstein – Was Unternehmer und Praktiker zu erwarten haben, IFA-Fachsymposium 2016, Vaduz
  • Automatischer Informationsaustausch in Steuersachen: Ausgangslage, Funktionsweise und Meldepflichten für Finanzdienstleister, Vortrag after-work-meeting 2015, Zürich
  • Quo Vadis Liechtenstein: Chancen und Herausforderungen für Finanzdienstleister, Vortrag FGS-Frühjahrsveranstaltung 2015, Zürich
  • Die Liechtensteinische Stiftung in der Nachfolgeplanung. Vortrag im Rahmen des 11. Deutschen Erbrechtssymposiums 2009 in Heidelberg
  • Das Liechtensteinische Stiftungsrecht nach dem 1. April 2009: Was bleibt, was kommt?, Vortrag Family Office Konferenz 2009
  • Die Totalrevision des liechtensteinischen Stiftungsrechts, Vortrag Fachkonferenz Estate Planning 2009

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Publikationen (Auswahl)

  • Die Besteuerung der privatnützigen Liechtensteinischen Stiftung in: Moritz/Strohm, Handbuch Besteuerung privater Kapitalanlagen, Fachmedien Recht und Wirtschaft, 2017
  • Die Liechtensteinische Privatstiftung in: Feick, Stiftung als Nachfolgeinstrument, Beck, 2015

  • Der verlockende Blick über den heimischen Tellerrand: Das Stiftungsrecht in der Schweiz, Österreich und Liechtenstein, Die Stiftung – Sonderausgabe Familienunternehmen & Stiftung 2013
  • Prozesskostensicherheit vor nationalen Gerichten: Auslegung des Artikel 4 EWRA (Diskriminierungsverbot), ZEuP 1/2012
  • Liechtenstein: Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland abgeschlossen, ZEV 4/2012
  • Der Durchgriff durch ausländische Stiftungen aufgrund des deutschen ordre public – Eine Anmerkung zum Urteil des OLG Düsseldorf vom 30.04.2010, I-22 U 126/06, IStR 13/2011
  • Ausländische Nachfolgelösungen im Fokus deutschen Rechts: Der deutsche ordre public als Mittel zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung, DST 6-7/2011
  • Liechtenstein: EFTA-Gerichtshof bestätigt Regelungen zur Prozesskostensicherheit, ZEV 3/2011
  • Steuergesetzgebung Liechtenstein durch ESA bestätigt, IStR 5/2011
  • Die Auslegung der Aktorischen Kaution im Lichte des Allgemeinen Europäischen Diskriminierungsverbotes in Art. 4 des Abkommens zum Europäischen Wirtschaftsraum: Besprechung Urteil des EFTA-Gerichtshofs vom 17. Dezember 2010 (Rs. E-5/10), LJZ 1/2011
  • Liechtensteinische Stiftung – Unwirksame Zuwendungen an Begünstigte?, ErbR 2/2011
  • Liechtenstein setzt sich vor dem EFTA-Gerichtshof durch, PRIVATE 2/2011
  • Liechtenstein: Landtag beschließt Steuerreform, ZEV 10/2010
  • Liechtensteinische Stiftung – Unwirksamkeit von Zuwendungen an die Begünstigten, PRIVATE 7/2010
  • Die weisungsgebundene Liechtensteinische Stiftung: ein Vertrag zugunsten Dritter? LJZ 2/2010
  • Liechtenstein: Regierungsentwurf zur Steuerreform verabschiedet, IStR 13/2010
  • Steuerreform Liechtenstein, PRIVATE 4/2010
  • Erben müssen sich beeilen, PLATOW Recht, Nr. 60, 2010
  • Anmerkung zum OLG Stuttgart v. 29.06.2009 (5 U 40/09): Wirksame Errichtung und Rechtsfolgen einer Stiftung liechtensteinischen Rechts, ZEV 5/2010
  • Liechtensteinische Stiftung – Schenkung zugunsten Dritter auf den Todesfall?, PRIVATE 2/2010
  • Zeitenwende: Tax Information Exchange Agreement zwischen Deutschland und Liechtenstein, PRIVATE 12/2009
  • Deutschland schließt Abkommen über die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch in Steuersachen mit Liechtenstein, IStR 21/2009
  • Liechtenstein: Abkommen zur Zusammenarbeit und zum Informationsaustausch in Steuersachen mit Deutschland, ZEV 10/2009
  • Die liechtensteinische Stiftung: Ein Gestaltungsinstrument zur Asset Protection für deutsche Privatpersonen, PRIVATE – Geld-Spezial 2009
  • Länderbericht: Liechtenstein, Handbuch Privatvermögen 2009
  • Das neue liechtensteinische Stiftungsrecht: Zivil- und steuerrechtliche Einordnung nach der Stiftungsrechtsreform, ZEV 4/2009
  • Das neue liechtensteinische Stiftungsrecht: Ein Instrument der internationalen Nachfolgeplanung, PRIVATE 1/2009
  • Liechtenstein: Stiftungsrechtsreform beschlossen, ZEV 8/2008
  • Liechtenstein: Änderungen im Stiftungsrecht, ZEV 2/2008
  • Die Unternehmensnachfolgebesteuerung am Scheideweg: Entwicklung und Ausgestaltung der Besteuerung der Unternehmensnachfolge aus Sicht des Vertrages über die Europäische Gemeinschaft und des deutschen Verfassungsrechts, Duncker & Humblot, 2006

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Tätigkeitsgebiete

Private Clients

  • Rechtliche und steuerliche Vermögensstrukturplanung
  • Nationale und internationale Vermögensnachfolgeplanung sowie die Asset Protection Planung
  • Gründungsberatung für privat- oder gemeinnützige Stiftungen in Liechtenstein, Deutschland und der Schweiz
  • Beurteilung von komplexen Stiftungs-,Trust- und Unternehmensstrukturen im Hinblick auf deren steuerliche Handhabung und etwaige steuerstrafrechtliche Risiken
  • Testamente und Erbverträge
  • Erbschaftsteuerliche Gestaltungsberatung
  • Güterstandsplanung, Eheverträge, Scheidungsvereinbarungen
  • Erbauseinandersetzung, Testamentsvollstreckung, Nachlassverfahren, Erbprozesse
  • Internationale Nachlassabwicklung
  • Wegzugs- und Zuzugsplanung in Liechtenstein, Deutschland und der Schweiz
  • Stiftungs- und Beteiligungsmanagement, Unternehmenskauf und -verkauf
  • Aufbau von virtuellen oder konsistenten Family-Office-Strukturen

Unternehmens- und Finanzmarktrecht

  • Unternehmensgründung und -verwaltung in Liechtenstein und Deutschland
  • Zulassungsverfahren für Finanzdienstleister in Liechtenstein und Deutschland
  • Unternehmenskauf und -verkauf
  • Strukturierung von Private Label Fonds